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Über uns - Die Situation im Jahr 2025

Im Jahr 2025 leben wir leider weiterhin unter einer rumänischen Regierung sowie unter einem EU-System, denen der politische Wille fehlt, das Problem der Überpopulation von Hunden ernsthaft anzugehen. In Rumänien hat sich inzwischen eine riesige Industrie für die Zucht und den Export von Hunden entwickelt, von der viele verantwortungslose Personen – und gelegentlich sogar Amtsträger – gut verdienen, natürlich auf Kosten der Tiere.

Anstatt fähige und engagierte Tierschutzorganisationen zu unterstützen, die das Problem langfristig durch die Neuter & Return-Methode – auch als TNVR (Fangen, Kastrieren, Impfen und Zurücksetzen) bekannt – lösen könnten, erlaubt die derzeitige Regierung den Gemeinden weiterhin, die „Catch & Kill“-Praxis anzuwenden. Diese ist grausam, teuer und hoffnungslos ineffizient. Die fortpflanzungsstärksten Hunde sind ohnehin jene, die von Menschen gehalten, gefüttert oder genutzt werden – etwa Fabrik-, Tankstellen- und Hofhunde. Verwilderte Hündinnen bringen zwar alle sechs Monate Welpen zur Welt, doch die meisten davon sterben sehr früh.

„Catch & Kill“ scheitert – und verschwendet enorme Summen an Steuergeldern –, weil es das völlig falsche Ziel ins Visier nimmt. Eine wirkliche Lösung bietet nur die Kombination aus öffentlicher Aufklärung, persönlicher Tür-zu-Tür-Information und kostenloser Kastration (sowie Impfung). Dies ist der einzige mittel- bis langfristig wirksame Weg für Länder wie Rumänien oder die Türkei.

Die Alternative ist, über mehrere Menschengenerationen hunderte Millionen Euro zu verschwenden, bis – wie in Westeuropa – die gesellschaftliche Verantwortung gegenüber Hunden ein Niveau erreicht, bei dem weniger unerwünschte Welpen geboren werden, als verantwortungsvolle Familien bereit sind zu adoptieren.

Tatsächlich handelt es sich hierbei um ein menschliches und ein unverantwortliches Regierungsproblem – nicht um ein Hundeproblem.

GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG

SOS Dogs wurde 2003 gegründet, als die Stiftung Arca lui Noe aus Oradea Robert Smith, den Direktor der FPCC-Stiftung, kontaktierte, in der Hoffnung, eine humane Lösung für das Problem der streunenden Hunde in der Stadt zu finden. Ziel der Initiative war es, das Hundeproblem menschlich, effektiv, praktisch und nach europäischen Standards zu behandeln, um das Leben der Tiere auf den Straßen der Stadt zu verbessern.

Anfangs, im Jahr 2003, war Oradea und die Umgebung voller streunender Hunde, die nach Nahrung und den Überresten verstorbener Tiere suchten. In den ersten Jahren unterstützten Tierschutzorganisationen wie die britische Dogs Trust, Battersea Dogs Home und die amerikanische North Shore Animal League die Projektgründung.

Im Januar 2008, mit Inkrafttreten des Tierschutzgesetzes Nr. 205, wurde die Euthanasie gesunder Tiere verboten, wodurch Oradea zu einem Vorbild für ganz Rumänien wurde, indem die Fortpflanzung streunender Hunde auf humane Weise kontrolliert wurde. Zwischen 2004 und 2011 reduzierte das Sterilisations- und Rückführungsprogramm der FPCC die Anzahl der herrenlosen Hunde in Oradea von etwa 5000 auf nur 350 (sterilisierte Hunde), laut einer Umfrage der Kommunalpolizei im Jahr 2011.

Derzeit ist die FPCC-Stiftung der Hauptfinanzier des Projekts, und jede Spende trägt wesentlich zur Kontinuität der Arbeit bei. Dank unserer Bemühungen sind Probleme wie Tierkadaver und die übermäßige Präsenz streunender Hunde in Oradea inzwischen nahezu verschwunden.

MISSION UND METHODEN

Ziel von SOS Dogs ist es, das Problem der streunenden Hunde in Oradea mit zivilisierten Methoden, gemäß europäischen Standards und den Empfehlungen des „Leitfadens zur Verwaltung von Hundepopulationen“, der 1990 von der WHO in Genf verabschiedet wurde, zu bewältigen. Forschungen von Experten und Tierärzten zeigen, dass die einzige wirksame Lösung in der Sterilisation der Hunde und ihrer Wiedereingliederung in ihre ursprüngliche Umgebung besteht – mit Ausnahme aggressiver Tiere, unheilbar kranker Hunde oder Welpen unter sechs Monaten. Außerdem können die Tiere von Bürgern adoptiert werden, die bereit sind, die Verantwortung für ihre weitere Pflege zu übernehmen.

Unsere Unterstützer

ITV Grenzenlos e.V.

Animal Horizon

SOS Dogs Nederland

Asociatia Prietenii Pisicilor

M. Animal Welfare Trust

People & Animals United