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Der Preis der Verantwortungslosigkeit: Weitere Hunde ohne Chip, ohne Sterilisation und einfach ausgesetzt – und wieder wird niemand zur Rechenschaft gezogen - 2025-11-20

Der Zustand eines Landes zeigt sich nicht nur an Straßen, Institutionen oder Statistiken, sondern auch daran, wie es die Schutzlosesten behandelt. In Rumänien zeigt die tägliche Realität, dass die Untätigkeit der Behörden zusammen mit der Verantwortungslosigkeit eines Teils der Bevölkerung eine Krise am Leben hält, die längst hätte verhindert werden können.

Jeden Tag ein weiteres „weggeworfenes“ Leben

In den letzten Wochen traten neue Fälle auf, die das Problem deutlich zeigen: unchippte, unsterilisierte Hunde, die sich unkontrolliert vermehren, nur um dann wie weggeworfene Gegenstände ausgesetzt zu werden.

Ein Fall betraf eine mittelgroße Hündin, die am Straßenrand zusammen mit ihren vier kaum vier Wochen alten Welpen gefunden wurde. Keiner von ihnen hatte einen Mikrochip. Die Welpen konnten kaum laufen, und die Mutter war eindeutig erst kürzlich ausgesetzt worden.

Ein weiterer Fall betraf eine trächtige Hündin, ebenfalls unchipped, die im Zentrum eines Dorfes ausgesetzt wurde — als sei es völlig normal, dass jemand anderes die Situation „lösen“ würde.

Tierheime überlastet, Geduld am Ende

Die Tierheime sind an ihrer Belastungsgrenze, die Freiwilligen sind erschöpft, und die Kosten steigen kontinuierlich. Die Tiere leiden, der Platz ist knapp, die Frustration wächst — doch echte Veränderungen sind nicht in Sicht.

Die Frage, die sich seit Jahren stellt, bleibt die gleiche:
Warum gibt es keine Konsequenzen für diejenigen, die Tiere aussetzen?
Warum werden die Gesetzesbrecher nicht zur Verantwortung gezogen?

Wo sind die Behörden?

Das Gesetz ist klar: Hunde müssen gechippt, sterilisiert und ordnungsgemäß versorgt werden. In der Praxis fehlen jedoch Kontrollen, und Sanktionen sind fast nicht existent.

Das Problem besteht nicht, weil Menschen ihre Pflichten vergessen, sondern weil sie ohne Konsequenzen handeln können.

Verantwortungslose Besitzer finden immer Wege, sich unerwünschter Welpen zu entledigen.
Und es gibt immer ein Tierheim, einen Freiwilligen oder eine Tierschutzorganisation, die die Kosten für Sterilisation, Chip, Impfungen und Versorgung übernimmt.

Prävention würde wirken — wenn sie unterstützt würde

Sterilisation und Chippung lösen das Problem an der Wurzel und kosten weit weniger als ständige Rettungen, medizinische Versorgung und Unterbringung im Tierheim.

Staatliche Unterstützung ist minimal oder nicht vorhanden. Viele lokale Sterilisationsprogramme sind nur symbolisch oder zeitlich begrenzt; das System reagiert eher, als dass es präventiv handelt. In vielen Gemeinden finanzieren die Behörden eher die Tötung als humane und effektive Prävention.

Das ist, als würde man sein Haus immer wieder abbrennen lassen — und nur die Feuerwehr bezahlen, nie das Brandschutzsystem.

Was wir fordern, ist einfach: Pflicht + Kontrolle + Konsequenzen

Keine Wunder, keine gigantischen Projekte, keine riesigen Investitionen. Einfach das Gesetz anwenden:

  • Hunde ohne Chip dürfen nicht auf die Straße gelangen.

  • Verantwortungsloses Züchten darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.

  • Behörden dürfen nicht nur auf dem Papier existieren.

  • Sterilisation muss in jeder Gemeinde grundlegende Priorität haben.

Das ist das Minimum. Kein Extra. Pflicht.

Wir arbeiten weiter — aber wir können das System nicht ersetzen

Jeder ausgesetzte Hund, jeder Welpe, jede trächtige Hündin, die wir retten, beweist, dass Zivilgesellschaft, Tierheime und Freiwillige ein System zusammenhalten, das sonst zusammenbrechen würde.

Wir werden weiterhin helfen: versorgen, sterilisieren, chippen, retten.
Doch diese Arbeit allein kann das Problem nicht lösen. Echte Veränderung erfordert, dass auch die Behörden ihre Aufgaben erfüllen.

Solange das nicht geschieht, zahlen die Hunde weiterhin den Preis menschlicher Gleichgültigkeit.

Unsere Unterstützer

ITV Grenzenlos e.V.

Animal Horizon

SOS Dogs Nederland

Asociatia Prietenii Pisicilor

M. Animal Welfare Trust

People & Animals United