
Am 11. Februar 2026 wurden wir zu einem äußerst schweren Fall in der Ortschaft Botean im Kreis Bihor gerufen. Ein großer Rüde wurde mit einem fest um den Hals liegenden Metallstrick gesichtet.
Den vor Ort erhaltenen Informationen zufolge befand sich der Strick bereits seit längerer Zeit am Hals des Tieres. Das Metall hatte sich so tief in das Gewebe eingeschnitten, dass es kaum noch sichtbar war. Die Verletzung war schwerwiegend und äußerst schmerzhaft, mit erheblichem Risiko weiterer Komplikationen, weshalb ein sofortiges Eingreifen notwendig war.
Berichten zufolge hatte der Hund zuvor einen Besitzer. Vermutlich war er entlaufen und tauchte später mit dem Metallstrick am Hals wieder auf, völlig verängstigt. Niemand konnte sich ihm nähern. Er war nicht aggressiv, sondern zutiefst traumatisiert. Seine Angst war so stark, dass er jede menschliche Annäherung als Bedrohung wahrnahm.
Der erste Sicherungsversuch blieb erfolglos. Das Tier war extrem verängstigt und unter sicheren Bedingungen schwer zu kontrollieren. Am 11. Februar gelang es uns beim zweiten Einsatz, ihn ohne zusätzliche Verletzungen zu sichern und umgehend in eine Tierarztpraxis zu bringen. Dort wurde der Metallstrick entfernt und die tiefen Wunden medizinisch versorgt.
Die entstandenen Bilder sind erschütternd und können als drastisch empfunden werden. Dennoch ist es notwendig, die Realität zu sehen, um sie zu begreifen. Nur so wird deutlich, wie wichtig verantwortungsbewusster Umgang mit Tieren und aktiver Tierschutz sind.
Der frühere Besitzer hat auf das Tier verzichtet. Max bleibt bis zur vollständigen Genesung unter tierärztlicher Aufsicht. Anschließend wird er zur Adoption freigegeben und erhält die Chance auf ein sicheres und liebevolles Zuhause.










